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Tiefenpsychologische Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche erleben ihre Welt intensiv – manchmal auch verwirrend, verunsichernd oder belastend. In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es darum, diese inneren Erlebenswelten besser zu verstehen und gemeinsam Wege zu finden, mit schwierigen Gefühlen und inneren Konflikten umzugehen.

Was ist tiefenpsychologische Psychotherapie?

Die tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie basiert auf der Annahme, dass seelische Beschwerden oft mit unbewussten inneren Konflikten, frühen Beziehungserfahrungen oder ungelösten Spannungen zusammenhängen. Diese zeigen sich zum Beispiel durch:

  • Ängste, Rückzugsverhalten oder starke Stimmungsschwankungen
  • psychosomatische Beschwerden (z. B. Bauchweh ohne körperliche Ursache)
  • Schlaf- oder Essstörungen
  • auffälliges Sozialverhalten oder schulische Probleme

Im therapeutischen Prozess wird gemeinsam mit dem Kind oder Jugendlichen erkundet, was hinter diesen Symptomen stehen könnte: Welche Gefühle, Sorgen oder unausgesprochenen Bedürfnisse wirken im Inneren? Ziel ist es, ein besseres Selbstverständnis und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Wie wird gearbeitet?

Je nach Alter und Entwicklungsstand arbeite ich mit verschiedenen Methoden: spielerisch, kreativ, sprachlich oder mit Symbolen. Die therapeutische Beziehung bietet einen geschützten Raum, in dem Vertrauen wachsen darf – denn Entwicklung braucht Sicherheit.

Dabei arbeite ich tiefenpsychologisch orientiert, aber flexibel und individuell abgestimmt. In manchen Fällen arbeite ich klassisch tiefenpsychologisch, in anderen Situationen integriere ich gezielt Elemente aus anderen Therapierichtungen. Dieser eklektische Ansatz erlaubt es mir, die jeweilige Methode zu wählen, die für das Kind oder den Jugendlichen im Moment hilfreich und angemessen ist.

So fließen – je nach Bedarf – auch Interventionen aus der systemischen Therapie, der Verhaltenstherapie, der Familientherapie oder anderen fundierten psychotherapeutischen Ansätzen in meine Arbeit ein. Dieser methodenübergreifende Stil ermöglicht ein besonders feines Eingehen auf die individuellen Themen und Bedürfnisse des jungen Menschen.

Bezugspersonengespräche – Einbindung der Familie

Die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen schließt auch regelmäßige Gespräche mit Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen ein.

Warum sind diese Gespräche wichtig?

  • Sie helfen, das Verhalten des Kindes besser zu verstehen
  • bieten Raum für Fragen, Sorgen und Austausch
  • stärken die Zusammenarbeit im Sinne des Kindes
  • und entlasten die Bezugspersonen

Diese Gespräche sind ein fester Bestandteil des therapeutischen Prozesses – zugleich achte ich darauf, dass die Beziehung zwischen Kind/Jugendlicher und Therapeutin geschützt und vertrauensvoll bleibt.

Ziel der Therapie

Ziel ist es, das Kind oder den Jugendlichen darin zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, innere Sicherheit aufzubauen und neue Entwicklungsräume zu erschließen – hin zu mehr Selbstvertrauen, Stabilität und seelischem Wachstum.

Wenn Sie Fragen haben oder ein Erstgespräch vereinbaren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt auf.